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	<title>Unterwegs in den kleinen Gruppen &#8211; HauskreisMagazin</title>
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	<description>Glauben gemeinsam leben</description>
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		<title>Kontrollverlust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 10:53:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Claudia Schubert stellt fest, dass das Dazugehören in einer Gemeinde viel mit Kleingruppen zu tun hat.]]></description>
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<h3>Der Plan fürs Hauskreisleitertreffen geht nicht auf. Hinterher ist Claudia Schubert jedoch froh darüber.</h3>
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<div class="column">Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht. Ich bin grundsätzlich gerne gut vorbereitet. Das hat mit meiner Persönlichkeit zu tun – Spontaneität ist nicht unbedingt eine meiner großen Stärken. Dementsprechend gut habe ich mich auch auf unser letztes Hauskreisleitertreffen vorbereitet – oder zumindest habe ich es versucht. Schon in der Vorbereitung merkte ich, irgendetwas passte nicht. Also versuchte ich, mich noch gründlicher vorzubereiten. Ich versuchte, das Problem in den Griff zu kriegen – und das, obwohl ich nicht mal greifen konnte, was eigentlich das Problem war.</div>
<div>Ich ging also nervös in das Treffen. Und es stellte sich heraus: Mein Gefühl stimmte. Unsere Planung ging nicht auf. Themenpunkt Nr. 1 nahm so viel Zeit in Anspruch, dass für den Rest kaum noch Zeit blieb. Meine unglaublich gründliche Vorbereitung half nicht weiter.</div>
<div class="column">Ich hatte das Problem nicht in den Griff bekommen. Doch ich konnte nicht leugnen, dass es sehr gut war, dass Themenpunkt Nr. 1 so viel Zeit in Anspruch genommen hatte. Schon länger versuchten wir, unsere Iraner in die Hauskreise zu integrieren. Doch es klappte nicht so recht. An diesem Abend war es, als öffnete Gott uns ein Fenster. Es wurde klar: Die Intimität in unseren Hauskreisen passt nicht zu ihrer kulturellen Prägung. Sie mögen es nicht, in einer größeren Gruppe von Menschen persönlich zu erzählen. Sie mögen es nicht, ausgefragt zu werden. Sie mögen es nicht, über ihre Probleme zu reden. Dieser Abend war ein Augenöffner für uns und damit auch ein Türöffner, um neue Wege der Integration zu suchen und zu gehen.</div>
<div class="column">Unser Plan haute nicht hin. Aber es zeigte sich, Gott hatte alles im Griff. Gute Vorbereitung hätte nicht bewirken können, was der Geist Gottes an diesem Abend schenkte. Wir kamen nicht zu unserem Ziel, aber er kam zu seinem. Dafür bin ich dankbar. Bei aller guten Vorbereitung in Zukunft möchte ich daran denken, dass es in Sprüche 16,32 heißt: „Der Mensch denkt über vieles nach und macht seine Pläne, das letzte Wort aber hat der HERR.“ Und das ist gut so!</div>
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<h6><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-10101 alignnone" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-300x300.jpg" alt="" width="90" height="90" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-300x300.jpg 300w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-80x80.jpg 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-36x36.jpg 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-180x180.jpg 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-120x120.jpg 120w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw-450x450.jpg 450w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2019/02/Schubert_Claudia-sw.jpg 541w" sizes="(max-width: 90px) 100vw, 90px" /></a></h6>
<h6>Claudia Schubert ist ehrenamtliche Hauskreiskoordinatorin in der FeG Hildesheim.</h6>
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		<title>Mose trifft seine Familie</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/mose-trifft-seine-familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 09:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Steffi Baltes lernt sich und ihren Hauskreis in einem Erfahrungsparcours nochmals ganz anders kennen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 11">
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<h3>Steffi Baltes macht gute Erfahrung mit einem kreativen Werkzeug, um biblische Texte von innen heraus zu entdecken: dem Bibliolog.</h3>
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<div class="column"> Zweimal im Jahr bieten wir eine Schulung an, um unseren Hauskreisleitern gute Tools für die Hauskreisgestaltung an die Hand zu geben. Vor einiger Zeit hatten wir uns für eine Einführung in den „Bibliolog“ entschieden – eine interaktive Methode der Bibelauslegung, bei der wir uns in die Personen einer biblischen Geschichte hineinversetzen. So entdecken wir den Text quasi „von innen“ heraus. Der Bibliolog, der mit der jüdischen Auslegungstradition verbunden ist, arbeitet mit dem Gedanken, dass Gottes Geist auch zwischen den Buchstaben des biblischen Textes weht. Der eigentliche Text, das „schwarze Feuer“, bleibt unangetastet, doch „zwischen den Zeilen“ bietet die biblische Geschichte viel Raum für das „weiße Feuer“, eine kreative Auslegung.</div>
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<div class="column">Für unseren Schnupperkurs unter der Leitung einer zertifizierten Bibliologin nahmen wir uns nun einen etwas unbekannteren biblischen Text vor. Wir tauchten in das 2. Buch Mose, Kapitel 18 ein – an einer Stelle, als Mose in der Wüste Besuch von seiner Frau, seinen Söhnen und seinem Schwiegervater bekommt, der ihm rät, sich Mitarbeiter zu suchen. Unter der einfühlsamen Anleitung unserer Bibliologin überlegten wir, was wohl Mose gedacht hat, als er hörte, dass ihn seine Familie besucht, etwa: „Oh nein – was will denn meine Familie hier? Ich habe doch so viel zu tun!“ oder: „Wie schön, endlich sehe ich meine Frau und meine Kinder wieder!“ Und wie hat sich wohl Zippora gefühlt, als Mose mit seinem Schwiegervater einfach im Zelt verschwand? Wir verliehen ihr Gedanken wie: „Das ist ja wohl nicht wahr! Jetzt sind wir den weiten Weg bis hierher gelaufen, und mein Mann nimmt sich noch nicht einmal Zeit, um mich und meine Söhne zu begrüßen!“ oder aber: „Das freut mich für Mose, dass er meinem Vater sein Herz ausschütten kann, wo er doch bisher als Leiter sicher sehr einsam war.“</div>
<div></div>
<div class="column">Und so nahmen wir uns nach und nach verschiedene Personen dieser Geschichte vor und hatten am Ende das Gefühl, dass sie uns ganz nahegekommen waren und wir ein Stück mit ihnen auf dem Weg sein durften. Alle waren wir uns einig, dass der Bibliolog ein tolles „Werkzeug“ wäre, um in unseren Hauskreisen biblischen Texten ganz neu nahezukommen. (Wer sich damit näher beschäftigen möchte, dem seien die Bücher von Uta Pohl-Patalong empfohlen, zum Beispiel: „Bibliolog. Gemeinsam die Bibel entdecken – im Gottesdienst, in der Gemeinde, in der Schule“. Sammler des HauskreisMagazins finden Material dazu in den Ausgaben 3 und 4. Am besten ist es natürlich, sich schulen zu lassen, damit man den Bibliolog sensibel und auf gute Weise im Hauskreis oder auch in größeren Gemeindegruppen durchführen kann.)</div>
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<p><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-9774 size-thumbnail" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-80x80.jpg" alt="" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-80x80.jpg 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-296x300.jpg 296w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-768x778.jpg 768w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-1016x1030.jpg 1016w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-36x36.jpg 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-180x180.jpg 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-696x705.jpg 696w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-120x120.jpg 120w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-450x456.jpg 450w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi.jpg 1197w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a></p>
<div class="page" title="Page 10">
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<div class="column">
<h6>Steffi Baltes ist Pfarrerin i. E. der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Im Christus-Treff, einer ökumenischen Gemeinschaft in Marburg, koordiniert sie zusammen mit einem Team die Hauskreisarbeit.</h6>
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			</item>
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		<title>Nimm deinen Stab und leite</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/nimm-deinen-stab-und-leite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 13:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Manuel Liniger erzählt von Kleingruppen, die auf die Straße gehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 11">
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<h3></h3>
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<div class="layoutArea">Ich denke, die meisten Kleingruppenleiter/innen kennen die Situation: Eine Person aus der Gruppe (und meistens dieselbe Person) findet beim Erzählen oder im Gebet kein Ende. Dann gibt es auch noch die Variante, dass gar nichts gesprochen wird (einzelne oder alle), und wenn man zusammen ins Gebet geht, hat der/die Leitende das Gefühl: „Ich stehe allein vor dem Thron Gottes.“ Es gibt viele gute Gründe dafür, dass Menschen gar nichts oder sehr viel sagen. Möglicherweise steckt Unsicherheit dahinter oder ein großes Mitteilungsbedürfnis. Sicher ist, dass es eigentlich nie böswillig gemeint ist. Die Zusammensetzung der Gruppe und die Geschichte der einzelnen Menschen spielen eine große Rolle. Darum spricht Petrus auch von lebendigen Steinen, aus denen das Haus von Gott gebaut wird – und nicht von toten Steinen (1. Petrus 2,5). Das macht es nicht einfacher … aber dafür lebendig! Was macht man nun, wenn man eine solche Gruppe leiten soll? Mose hat sich das sicher auch gefragt, als er vor dem Meer stand, die Israeliten klagten und die Ägypter immer näher kamen. Gott gab ihm eine klare Antwort und Anweisung: „Was schreist du zu mir? Brich auf! Hebe deinen Stab auf und recke deine Hand über das Meer“. So möchte ich dich auch ermutigen, als Leiter/in deinen Stab, den du bekommen hast (Autorität), in die Hand zu nehmen und die Gruppe zu leiten. Du bist nicht machtlos, du hast Gott, der dir sehr gerne hilft und dir Kreativität und Weisheit geben wird. Hier ein paar Tipps, die wir unseren Leiter/innen immer wieder weitergeben:</div>
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<div class="layoutArea">• Mache deiner Gruppe bewusst, was ihr miteinander für die Gruppe vereinbart habt. Schreibe Werte auf und mache diese Werte immer wieder zum Thema.</div>
<div class="layoutArea">• Macht einander bewusst, dass die Kleingruppe nur das ist, was jeder selbst hineinbringt. Wie bei einem Feuer, wo jeder sein Holz mitbringt.</div>
<div class="layoutArea">• Gib der Person, die aufgrund einer schwierigen Lebensphase viel zu erzählen hat, auch noch andere Möglichkeiten zum Abladen. Lade sie zum Beispiel zum Abendessen ein.</div>
<div class="layoutArea">• Mach den Teilnehmenden, die immer lange und viel erzählen, im persönlichen Gespräch klar, dass das zeitlich nicht für alle aufgeht.</div>
<div class="layoutArea">• Stelle beim Austausch eine Sanduhr auf, damit ersichtlich wird, wann die Zeit um ist. • Schreibe sechs Lebensbereiche auf, dann kann jeder würfeln und je nach Augenzahl von dem Bereich  erzählen (Familie, Arbeit, Beziehung mit Gott, Gesundheit usw.).</div>
<div class="layoutArea">• Denjenigen, denen es schwerfällt, etwas zu sagen, hilft oft eine kreative Fragestellung, zum Beispiel mit ausgeschnittenen Bildern: „Welches Bild spricht in deine Lebenssituation und wieso?“</div>
<div class="layoutArea">• Wenn niemand betet oder fast niemand, die Stille einfach lange aushalten und dann mit einem einfachen „Amen“ das Gebet schließen.</div>
<div class="layoutArea">• Die Gebetsanliegen nicht austauschen, sondern direkt dem Vater im Himmel im Gebet sagen.</div>
<div class="layoutArea">• In Zweiergruppen beten und einander segnen, damit jeder zum Zug kommt.</div>
<div class="layoutArea">• Wir haben uns vorgenommen, dass wir KEK beten wollen – kurz/ehrlich/konkret. Es gibt noch vieles mehr, aber ich bin mir sicher: Wenn du als Leiter/in deinen Stab in die Hand nimmst und leitest, wird dir Gott einen Weg bahnen, den du mit deiner Kleingruppe gehen kannst.</div>
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<h6><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400.png"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3780" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-80x80.png" alt="liniger_hkm_400" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-80x80.png 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-300x300.png 300w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-36x36.png 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-180x180.png 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400.png 400w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-120x120.png 120w" sizes="(max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a>Manuel Liniger ist Community Pastor und Leiter der Kleingruppenarbeit in der GvC Winterthur.</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Idee von Gott</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/idee-von-gott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 12:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jan Hanser freut sich über eine Rentnerin, die ihre Liebe zu Kleingruppen entdeckt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 5">
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<h3>Jan Hanser freut sich über eine Rentnerin, die ihre Liebe zu Kleingruppen entdeckt.</h3>
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<div class="column">Irmgart ist Rentnerin und in unserem Gemeindegründungsprojekt eine der guten Seelen. Vor zwei Jahren sprach sie mich an: „Jan, ich möchte eine neue Sofagruppe ins Leben rufen!“ Wir unterhielten uns kurz darüber und die Idee entwickelte sich in unseren Hinterköpfen weiter. Vor einem Jahr war es soweit. Wir hatten beide das Gefühl, dass die Zeit für „ihre“ neue Sofagruppe reif ist.</div>
<div class="column">Ich stellte ihr eine unserer erfahrenen Sofagruppen-Leiterinnen als Coach an die Seite und Irmgart startete. Immer mal wieder rief ich zwischendurch bei ihr an. „Wie war die Sofagruppe? Wie läuft es?“ „Es waren nur zwei Leute da!“ antwortete Irmgart etwas frustriert oder: „Die Leute kommen nicht regelmäßig. Es ist schwer!“ Nach einer etwas längeren Pause meldete ich mich eines Vormittags wieder bei Irmgart. „Hey, wie geht es deiner Sofagruppe?“ „Jan, wir sind schon über 10 Leute in meiner Sofagruppe! Stell dir vor, wer alles zu mir kommt &#8230;“ Ist das nicht abgefahren?</div>
<div class="column">Irmgart ist 70 Jahre alt, hat von Gott eine Idee ins Herz bekommen und zieht dieses Ding durch! Ich feiere sie und ich feiere Gott! Menschen, die zuvor keine geistliche Heimat hatten, haben jetzt eine! Menschen, die noch vor einem halben Jahr keinen Fuß in eine Kirche oder Kleingruppe setzten, haben in Irmgarts Wohnzimmer ein Zuhause. So ist Gott. Er schafft aus dem Nichts. Sie und ich, wir können mitmachen und zusehen und staunen. Es braucht immer nur jemanden, der mit Gott den ersten Schritt wagt!</div>
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<h6><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3781" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM-80x80.png" alt="Hanser_Jan_HKM" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM-80x80.png 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM-300x300.png 300w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM-36x36.png 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM-180x180.png 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM.png 400w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/Hanser_Jan_HKM-120x120.png 120w" sizes="auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a>Jan Hanser ist Pastor bei „unterwegs“, einem Gründungsprojekt in Mönchengladbach im Bund Freier evangelischer Gemeinden, das stark auf Kleingruppen setzt.</h6>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam den Sonntag begrüßen</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/gemeinsam-den-sonntag-begruessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 12:14:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.hauskreismagazin.net/?p=10463</guid>

					<description><![CDATA[Steffi Baltes über bereichernde Rituale]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 11">
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<div class="column">
<h3>Steffi Baltes über bereichernde Rituale</h3>
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<div class="page" title="Page 10">
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<div class="page" title="Page 7">
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<div class="column">
<div class="page" title="Page 7">
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<div class="column">Gute Rituale sind wichtig. Gute Rituale verbinden. Gute Rituale machen das Leben reich. Das haben wir auch als Hauskreis erfahren. So haben wir besondere Termine im Jahr, wo wir auch außerhalb der üblichen „Hauskreis-Routine“ etwas zusammen unternehmen: Ein gemeinsamer Osterbrunch am Ostermorgen nach dem Gemeindegottesdienst, eine schöne Wanderung am 1. Mai. Am Ende der Sommerferien beginnen wir den Hauskreis zusammen mit den Kindern der Teilnehmenden, in dem wir für Schülerinnen und Schüler beten und sie für das neue Schuljahr segnen. Ein paar Tage vor Heiligabend schlagen wir gemeinsam (in einer vom Förster extra dafür angelegten Baumkultur) Weihnachtsbäume und trinken am Lagerfeuer Punsch.</div>
<div class="column">Ungefähr drei Mal jährlich treffen wir uns samstagabends um 18 Uhr, um eine festliche „Sonntagsbegrüßung“ zu feiern. Das ist, kurz gesagt, eine christliche Version der jüdischen Sabbatfeier, in der wir uns Zeit nehmen, ganz bewusst den Ruhetag, den Gott uns geschenkt hat, willkommen zu heißen und wertzuschätzen. Da machen wir es uns richtig schön: Lange Tafel, weiße Tischdecke, Servietten, schönes Geschirr, ein mehrarmiger Kerzenleuchter, Brot und Wein. Wir beginnen mit einer Liturgie, die im Wechsel gesprochen wird – mal einer, mal alle zusammen. Sie besteht aus biblischen Passagen, liturgischen und poetischen Texten, gemeinsamen Liedern, Stille, Zeit für freie Gebete. Und aus Symbolhandlungen, die an die jüdische Sabbatbegrüßung und das Abendmahl angelehnt sind: Die Kerzen werden feierlich entzündet und ein „Lichtlied“ gesungen, ein Becher wird mit Wein gefüllt, bis er überfließt, und in Gebeten danken wir für Gottes gute Gaben in unserem Leben. Jeder darf ein Dankanliegen nennen. Der Becher wird herumgereicht und später ebenso das Brot, das auch mit einem Dankgebet gewürdigt wird. Gegen Ende der Liturgie (bei der Jesus-Bruderschaft Gnadenthal beziehungsweise über den Präsenz-Verlag erhältlich) heißt es „Gepriesen bist du, Herr unser Gott, für diesen Tag, der uns an die Erlösungstat deines Sohnes erinnert. Wir begrüßen den Sonntag mit Freude und weihen ihn der Feier seiner Auferstehung &#8230;“ Den krönenden Abschluss bildet dann das gemeinsame Abendessen: Jeder von uns hat etwas mitgebracht und wir lassen es uns schmecken.</div>
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<div class="column"><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9774 size-thumbnail alignleft" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-80x80.jpg" alt="" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-80x80.jpg 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-296x300.jpg 296w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-768x778.jpg 768w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-1016x1030.jpg 1016w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-36x36.jpg 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-180x180.jpg 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-696x705.jpg 696w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-120x120.jpg 120w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-450x456.jpg 450w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi.jpg 1197w" sizes="auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a></div>
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<h6>Steffi Baltes ist Pfarrerin i. E. der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Im Christus-Treff, einer ökumenischen Gemeinschaft in Marburg, koordiniert sie zusammen mit einem Team die Hauskreisarbeit.</h6>
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		<title>Liebe in Aktion</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/anders-als-geplant-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 06:59:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Manuel Liniger erzählt von Kleingruppen, die auf die Straße gehen.]]></description>
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<h3>Manuel Liniger erzählt von Kleingruppen, die auf die Straße gehen.</h3>
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<div class="layoutArea">Es ist genial, wie verschieden Gott uns gemacht hat, wie wir auch auf unterschiedliche Art und Weise seiner Liebe Ausdruck geben. So verschieden ist auch die Antwort auf die Frage: „Wer ist dein Nächster?“ und ich glaube, das ist gut so. Es ist der Ehepartner, es sind die Kinder, der Vereinskollege, die Person, die im Bus neben dir steht, oder der Obdachlose im Park und noch viele mehr. Zeigt nicht gerade diese Aussage, wie Gott uns alle liebt und dies sich in der „Liebe in Aktion“ am Nächsten widerspiegelt &#8230; oder hoffentlich widerspiegeln sollte? Für mich als Pastor ist das natürlich ein Riesenanliegen, dass wir die Liebe weitergeben, die wir selber erfahren haben. Doch manchmal frage ich mich auch, ob der Liebestank bei der einen oder anderen Person schon länger auf Reserve läuft.</div>
<div class="layoutArea">„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Matth 22,37-39).</div>
<div class="layoutArea">Ich denke, das erste und größte Missionsfeld ist unser Herz. Das ist schon sehr umkämpft! Geben wir unser Herz Gott immer wieder hin, um es mit seiner Liebe füllen zu lassen? Es ist so schnell passiert, dass wir an einem der drei Orte stecken bleiben, beim Herrn, uns selbst oder dem Nächsten, doch es ist als Kreislauf gedacht. Man könnte sagen: „Alle Wege, die Gott für dein Leben geplant hat, starten in seinem Vaterhaus und führen auch immer wieder dahin zurück!“</div>
<div class="layoutArea">Um diesen Kreislauf zu fördern, bieten wir unseren Kleingruppen ein Gefäß an. Wir nennen es L.I.A (Liebe in Aktion). In diesem L.I.A.-Team sind Personen, die es lieben, für Menschen in unserer Stadt zu beten. Sie treffen sich regelmäßig, um auf die Straße zu gehen. Dort können sich die Kleingruppen ihnen anschließen und mitbeten. Wir haben eine L.I.A. Kleingruppe gestartet. Sie trifft sich zweimal im Monat bei jemandem zu Hause für Anbetung, Austausch und Fürbitte. Die anderen beiden Male gehen sie in Zweierteams auf die Straße, um für Menschen zu beten.</p>
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<h6><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-3780" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-80x80.png" alt="liniger_hkm_400" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-80x80.png 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-300x300.png 300w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-36x36.png 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-180x180.png 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400.png 400w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2015/08/liniger_hkm_400-120x120.png 120w" sizes="auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a>Manuel Liniger ist Community Pastor und Leiter der Kleingruppenarbeit in der GvC Winterthur.</h6>
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		<title>Zündung</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/wie-klopft-gott-bei-uns-an-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 08:18:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Marga Hass erlebt, wie ein Leitungsteam eine Schlüsselerfahrung macht.]]></description>
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<h3>Marga Hass erlebt, wie ein Leitungsteam eine Schlüsselerfahrung macht.</h3>
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<div class="layoutArea">Wir saßen zum ersten Mal zusammen. Ein erst vor kurzem zusammengestelltes Leitungsteam wollte der Frage nach dem Wohin und Wie ihres Teams nachgehen und hatte sich dazu ein Coaching erbeten. In der Einstiegsrunde tauschten sie Gedanken aus, was sie in der Leitung vorhaben und wie sie miteinander umgehen wollten. Mir fiel auf, dass von einer Person mehrere Male derselbe Begriff genannt wurde. Ich fragte nach, was ihr daran so wichtig sei. Auf einmal brach es aus ihr heraus und es öffnete sich ein Konflikt mit einer anderen Person, der in der Unterschiedlichkeit der Leitertypen begründet war, die dort miteinander unterwegs waren und der bis dahin unterschwellig gewirkt hatte.</div>
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<div class="layoutArea">Die zwei Konfliktpartner bekamen die Möglichkeit auszusprechen, was bisher schon schiefgelaufen war, was sie am anderen gestört, geärgert und auch gekränkt hatte. Beiden gelang es, einander offen und mutig zu konfrontieren und herauszufordern. Besonders beeindruckend war, dass anschließend beide sagen konnten, warum sie in den getroffenen Punkten so dünnhäutig reagierten und was das mit ihrem Leben zu tun hat.</div>
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<div class="layoutArea">Sie versuchten, Bezugspunkte zu ihrer Vergangenheit herzustellen und gestanden ein, dass es ganz schnell ginge, sie in diesen Punkten zu verletzen. Und gerade dadurch wurde ihr Verhalten nachvollziehbar und das Verständnis für die Eigenart des anderen wuchs. Es war ein großartiges Erlebnis, dass die beiden am Ende des Abends um Vergebung bitten und einander vergeben konnten. Auch für das gesamte Team war das beeindruckend.</div>
<div></div>
<div class="layoutArea">Hier wurden Maßstäbe im Miteinander gesetzt. Wenn ein Leitungsteam so miteinander unterwegs ist, dass auch Konflikte vorkommen dürfen, dass sie bearbeitet und sogar vergeben werden können, dann ist Gott mittendrin. Dann ist es möglich, eine besondere Teamqualität zu erleben – selbst in der Verschiedenheit unterschiedlicher Leiterpersönlichkeiten. Alle im Team wissen, dass sie wahrscheinlich immer wieder an einigen Themen oder Eigenarten aneinander hochgehen werden. Dennoch konnte eine Nähe zwischen ihnen entstehen und die Erfahrung, dass trotz allem Versöhnung möglich ist.</div>
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<p><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9948" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-80x80.jpg" alt="Marga Hass" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-80x80.jpg 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-36x36.jpg 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-180x180.jpg 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-120x120.jpg 120w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-450x450.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a></p>
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<h6>Marga Hass ist Coach und Supervisorin beim Marburger Kreis und bei Crossover und zuständig für etwa 450 Leitende von Hauskreisen. Sie mag Freizeiten und Seminare, bei denen Menschen sich und Go begegnen und nähern können und Leben geteilt wird. (www.lebendigmutigecht.de)</h6>
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		<title>Teamgeist und Fantasie</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/teamgeist-und-fantasie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 14:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Steffi Baltes lernt sich und ihren Hauskreis in einem Erfahrungsparcours nochmals ganz anders kennen.]]></description>
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<h3>Steffi Baltes lernt sich und ihren Hauskreis in einem Erfahrungsparcours nochmals ganz anders kennen.</h3>
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<div class="column">Es ist ein großer Gewinn, wenn sich die Hauskreisteilnehmer einander öffnen. Deshalb lohnt es sich, Zeit zu investieren, um einander besser kennenzulernen. Vor einiger Zeit haben wir uns als Hauskreis für das „Erfahrungsfeld“ im Schloss Reichenberg in Reichelsheim angemeldet. Ein kleines Wagnis, aber wir haben es nicht bereut. Ziel der verschiedenen interaktiven Übungen in der historischen Umgebung schöner alter Schlossmauern war es, einander in der Aktion, im gemeinsamen Handeln, bei vereint zu meisternden Herausforderungen besser kennenzulernen; das Potenzial der Gruppe zu erleben, die Stärken jedes Einzelnen anzuzapfen oder auch Schwächen zeigen zu dürfen und zu erleben, dass die anderen einen mittragen.</div>
<div></div>
<div class="column">So galt es, eine Brücke aus verschiedenen, nicht unbedingt leicht zusammenzusetzenden Elementen zusammenzubauen. Oder wir mussten eine Wasserleitung vom Renaissance-Ziehbrunnen zum Klangbrunnen anlegen und befüllen, sodass wir anschließend auch die schöne Melodie genießen konnten. Bei diesen Übungen waren Fantasie und Teamgeist gefragt. Man lernte sich selbst neu kennen und musste manchmal auch eine gewisse Frustrationstoleranz einüben, wenn man merkte: Ich bin jetzt gerade nicht der- oder diejenige mit den tollen Ideen. Aber ich kann den anderen an meinem Platz helfen, die Ideen umzusetzen, und wenn ich ihnen nur das nächste Bauteil anreiche oder das Wasser aus dem Brunnen schöpfe. Am Schluss hatten wir alle etwas gemeinsam geschafft und konnten davon profitieren.</div>
<div></div>
<div class="column">Auch Vertrauen war gefragt, als es darum ging, sich blind von einem anderen Hauskreismitglied in einem Raum herumführen zu lassen, in dem noch zwölf andere „Blinde“ herumgeisterten. Kann ich loslassen? Mich jemandem überlassen? Vertrauen, dass der andere für mich sorgt und mich einen guten Weg führt? Fragen und Erkenntnisse, die man nicht nur auf die Gefährten im Hauskreis, sondern auch auf die Beziehung zu Gott übertragen konnte. Am Ende des Nachmittages waren wir alle der Ansicht, dass das erlebnispädagogische Wagnis auf alle Fälle dazu beigetragen hat, einander neu und anders zu begegnen.</div>
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<p><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9774 size-thumbnail" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-80x80.jpg" alt="" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-80x80.jpg 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-296x300.jpg 296w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-768x778.jpg 768w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-1016x1030.jpg 1016w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-36x36.jpg 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-180x180.jpg 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-696x705.jpg 696w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-120x120.jpg 120w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi-450x456.jpg 450w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/05/Baltes_Steffi.jpg 1197w" sizes="auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a></p>
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<h6>Steffi Baltes ist Pfarrerin i. E. der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Im Christus-Treff, einer ökumenischen Gemeinschaft in Marburg, koordiniert sie zusammen mit einem Team die Hauskreisarbeit.</h6>
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		<title>Von Gott überholt</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/wie-klopft-gott-bei-uns-an-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 06:33:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Marga Hass freut sich über ein Problem.]]></description>
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<h3>Marga Hass freut sich über ein Problem.</h3>
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<div class="column">Im letzten Monat bekam ich eine Anfrage von einer evangelischen Kirchengemeinde, in der ich vor einigen Jahren ein Seminar gemacht hatte:</div>
<div></div>
<div class="column">„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir inzwischen fünfzehn Hauskreise haben und dass kein Ende abzusehen ist. Genau da liegt aber auch unser Problem, weshalb ich diese Not-Mail schreibe. Fast gleichzeitig haben drei Leute die Hauskreisleitung abgegeben. Das bedeutet, dass etwa 25 Leute auf der Suche nach einer neuen Hauskreis-Heimat sind. Dazu kommt, dass der diesjährige Glaubenskurs mit 27 Teilnehmern sehr voll ist. Nach Ostern 2019 haben wir also schätzungsweise 45 Leute, die wir unterbringen müssen. Ich kann mir vorstellen, dass nach den Sommerferien zwei neue Hauskreise gegründet werden könnten, weil bis dahin neue Leiter gefunden werden. Aber was machen wir von Ostern bis zum Sommer? Hast du irgendeine Idee?“</div>
<div></div>
<div class="column">Ich las diese Mail und habe mich erst einmal von Herzen gefreut! Ich finde, solche Probleme hören sich wunderbar an! Es hört sich nach Aufbruch und Vermehrung an! Auch wenn diese Gemeinde gerade nicht weiß, wie sie ihre Leute versorgen soll.</div>
<div></div>
<div class="column">Erst einmal habe ich versucht, die Perspektive Gottes zu sehen und zu überlegen, wo die Chancen liegen könnten. Und dann war es leicht, Vorschläge zu sammeln, wie ein solcher Übergang gestaltet werden könnte. Vorgestern kam schon folgende Mail zurück:</div>
<div></div>
<div class="column">„Inzwischen ist einiges geschehen. Ich habe mit meiner Co-Leiterin und deiner Mail ein Konzept entwickelt, wie wir die Zeit bis zum Sommer überbrücken können. Wir wollen alle Anwärter/innen in einen Mega-Hauskreis einladen. Dieser Hauskreis wird von mir geleitet. Unterstützt werde ich von einem Pool von Mitarbeiter/innen, die vorstellbar als neue Hauskreisleiter wären. Nun sind wir aber selber von Gott überholt worden, weil sich ein Mitarbeiter gefunden hat, der gerne ab Ostern einen Hauskreis leiten würde und zwei, die ab Sommer bereitstehen. Ich war mal wieder zu kleingläubig. Jetzt sind wir gespannt, was sich daraus noch alles entwickelt.“</div>
<div></div>
<div class="column">In etwa so stelle ich mir Apostelgeschichte 2 vor, als jeden Tag etliche Neue zur Gemeinde hinzukamen …</div>
</div>
</div>
<p><a href="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-9948" src="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-80x80.jpg" alt="Marga Hass" width="80" height="80" srcset="https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-80x80.jpg 80w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-36x36.jpg 36w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-180x180.jpg 180w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-120x120.jpg 120w, https://www.hauskreismagazin.net/wp-content/uploads/2018/10/HKM-MargaHass-450x450.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px" /></a></p>
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<div class="page" title="Page 9">
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<div class="column">
<h6>Marga Hass ist Coach und Supervisorin beim Marburger Kreis und bei Crossover und zuständig für etwa 450 Leitende von Hauskreisen. Sie mag Freizeiten und Seminare, bei denen Menschen sich und Go begegnen und nähern können und Leben geteilt wird. (www.lebendigmutigecht.de)</h6>
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		<item>
		<title>Kleingruppe mitten im Leben</title>
		<link>https://www.hauskreismagazin.net/unheilig-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin_Widow4375]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2019 14:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unterwegs in den kleinen Gruppen]]></category>
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					<description><![CDATA[Jan Hanser landet unverhofft in den Hauskreisaktivitäten seiner Gemeinde.]]></description>
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<h3>Jan Hanser landet unverhofft in den Hauskreisaktivitäten seiner Gemeinde.</h3>
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<div class="column">Ich sitze mit meinem katholischen Kollegen im katholischen Hochschulzentrum inmitten des Campus der Hochschule Niederrhein. Hier finden Studierende eine Anlaufstelle zum Surfen, Lernen, zum gemeinsamen Essen oder jemanden, der einfach mal zuhört. Mein katholischer Kollege und ich sind in die Planungen für den nächsten Glaubensgrundkurs vertieft. Auf einmal geht die Tür auf. „Ach, dieser Raum ist besetzt!“ Ich blicke in das Gesicht des jungen Mannes. „Hi, Alex, was machst du denn hier?“, frage ich. „Heute ist Kleingruppe.“ antwortet er. Ein zweites Gesicht taucht in der Tür auf. Die Türklingel schellt. Der Raum füllt sich.</div>
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<div class="column">Ich greife mir an den Kopf. Klar, heute ist Donnerstag. Heute trifft sich hier eine unserer Sofagruppen. Von Minute zu Minute füllt sich das Haus und ich stehe mitten unter Leuten, die sich auf ihre Sofagruppe freuen. Im Raum nebenan tagen die „Foodsaver“. Eine Initiative, die sich zum Ziel gemacht hat, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Mein Kollege und ich beenden das Meeting und geben den Raum frei. Ich freue mir einen Ast ab. Völlig unverhofft stolpere ich in das lebendige Leben unserer Sofagruppen, und ich fühle mich an eine Idee erinnert, die mir vor langer Zeit einmal wichtig war und die ich vergessen hatte. Aber „meine“ Leute leben sie. Diese Idee, Kleingruppe an öffentlichen Orten zu feiern. Mitten im Leben. Dort, wo auch andere Menschen sich treffen. Im öffentlichen Raum. Genial!</div>
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